Dehnungsstreifen

Ein Großteil der Bevölkerung ist von Dehnungsstreifen betroffen, die vor allem durch drastische Gewichtszunahme oder -abnahme entstehen. Diese Risse der Unterhaut sind vor allem ein kosmetisches Problem, mit dem viele unserer Patienten kämpfen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit denen sich Dehnungsstreifen reduzieren lassen. Vor allem die moderne Lasertechnologie hat sich als effektive Behandlungsmethode erwiesen, mit der sich langfristig ästhetisch schöne Ergebnisse erzielen lassen. Gerne informieren wir Sie in unserem Kompetenzzentrum in Wien über den genauen Ablauf einer Behandlung um Dehnungsstreifen entfernen und sinnvolle Alternativen.

Dauer


ab 30 Minuten

Kosten


ab 150€

Ausfallzeit


Keine

Schmerzen


gering (mit Betäubung)

Ergebnis


Individuell

Medizinisch/Kosmetisch


Medizinisch

Fragen zur Behandlung

Was sind Dehnungsstreifen?

Durch eine starke Dehnung des Gewebes entstehen Dehnungsstreifen. Dabei handelt es sich um Risse der Unterhaut. Sie werden auch als „Striae cutis atrophica“ oder „Striae cutis distensae“ bezeichnet. Abhängig von der Ursache dieser Risse unterscheiden wir noch weitere Untergruppen der Dehnungsstreifen. Primär handelt es sich dabei um ein kosmetisches Problem und geht auch mit keinerlei anderen Beschwerden oder Symptomen einher. In der Regel äußern sich Dehnungsstreifen zu Beginn durch einen rötlichen bis bläulichen Farbton, verlieren aber im Laufe der Zeit an Farbe. Dann treten sie als streifenförmige, helle Narben auf der Haut auf. In den meisten Fällen findet man sie an Oberschenkeln, Po, Brust, Beine und Bauch, sie können aber auch am Rücken oder an den Armen erscheinen.
 

Wie entstehen Dehnungsstreifen?

Dehnungsstreifen entstehen durch eine zu starke Dehnung des Bindegewebes, da die elastischen Fasern der Unterhaut reißen. Zu dieser Überdehnung kommt es dann, wenn in kurzer Zeit eine große Menge an Gewicht zugenommen oder auch verloren wird. Typische Beispiele für Ursachen der raschen Gewichtszunahmen sind Adipositas mit gestörter Hormonproduktion, starker Muskelaufbau durch Bodybuilding, rasche Fettzunahme oder auch eine Schwangerschaft. Bei Jugendlichen können Dehnungsstreifen auch in der Pubertät entstehen, wenn sich der Körper rasch verändert. Die Haut ist für das schnelle Größenwachstum nicht elastisch genug, was die Haut zum Einreißen bringt. Auch Brustvergrößerungen können Dehnungsstreifen zur Folge haben, da die Haut plötzlich stark strapaziert wird.

Was muss ich vor dem Dehnungsstreifen entfernen beachten?

Wir führen mit unseren Patienten vor jeder Behandlung ein persönliches Beratungsgespräch, der Raum für die Wünsche, Bedürfnisse und Erwartungen des Patienten hat. Wir informieren Sie über die Behandlungsmethoden, die Möglichkeiten und Grenzen der einzelnen Behandlungen, mögliche Nebenwirkungen und Risiken sowie die optimale Vor- und Nachsorge.

Vor Ihrer Behandlung bei AYA Aesthetics Wien dürfen Sie keine blutverdünnenden oder auch entzündungshemmenden Medikamente zu sich nehmen. Zusätzlich raten wir dringend davon ab, aggressive Peeling-Produkte oder Kortison-Präparate vor der Therapie zu verwenden. Außerdem ist es wichtig, dass Sie Ihre Haut in der Zeit vor der Behandlung vor starker UV-Strahlung schützen und regelmäßig Sonnenschutz mit einem hohen Lichtschutzfaktor zu verwenden. Spezifische Informationen zur optimalen Vorsorge erhalten Sie von uns im Rahmen des Erstgesprächs, sobald wir uns gemeinsam für eine Behandlungsmethode entschieden haben.

Wie lassen sich Dehnungsstreifen entfernen?

Bei der Behandlung durch eine Lasertherapie verwenden wir einen Laser, dessen Strahl kleine Verletzungen der Haut verursacht. Diese ambulant durchgeführte Behandlung führt dazu, dass der Körper vermehrt Kollagen produziert, um die Wunden zu heilen. Eine weitere Methode zur Reduktion von Dehnungsstreifen ist die Micronadelradiofrequenzbehandlung. Hier nutzen wir unser Genius-Gerät mit spezielles Nadelapplikatoren.

Wie lange dauert das Entfernen von Dehnungsstreifen?

Die Sitzungen an sich dauern, je nach Größe des zu behandelnden Areals, in der Regel nicht länger als 60 Minuten. Das Körpergewebe benötigt einen gewissen Zeitraum, um sich zu regenerieren, weshalb das endgültige Ergebnis auch nicht direkt sichtbar ist. Generell benötigt es mehrere Sitzungen, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Dies hängt allerdings stark von der Größe und Anzahl der Dehnungsstreifen ab.

Mit welchen Ergebnissen kann ich bei der Behandlung von Dehnungsstreifen rechnen?

Die Behandlung von Dehnungsstreifen führt zu einer deutlich sichtbaren Minderung ihrer Ausprägung. Dazu kommt, dass das betroffene Gewebe elastischer wird und die Möglichkeit hat, sich zu regenerieren. Durch die Behandlung passt sich die Haut auch farblich wieder an, was wiederum zu einer verminderten Erkennbarkeit der Risse führt. Wenn die Patienten sich selbst nicht dem Risiko aussetzen, erneute Dehnungsstreifen zu bekommen, sind die Ergebnisse auch von Dauer.

Welche Nebenwirkungen können beim Entfernen von Dehnungsstreifen auftreten?

In der Regel sind die Methoden zur Behandlung von Dehnungsstreifen äußerst harmlos und zeigen kaum Nebenwirkungen. Die Therapien gelten als risikoarm und bei der korrekten Durchführung ist die Wahrscheinlichkeit auf Komplikationen äußerst gering. Durch die Möglichkeit auf eine Betäubung der betroffenen Körperstellen mit einer speziellen Salbe ist auch die eigentliche Behandlung nur mit minimalen Schmerzen verbunden.

Nach der Behandlung kann es zu ein paar Erscheinungen kommen, die jedoch völlig normal sind und innerhalb weniger Tage abklingen. Dazu zählt die Rötung und Schwellung der betroffenen Haut, Hitzegefühl, Verfärbungen und eventuelle Krustenbildung.

Worauf muss ich nach der Behandlung von Dehnungsstreifen achten?

Nach einigen Tagen beginnt die Neubildung der Hautsubstanz. Dabei kann das behandelte Areal schuppig werden und auch verstärkt empfindlich sein. Wir raten nach einer Behandlung dringend davon ab, das behandelte Gewebe direktem Sonnenlicht auszusetzen. Auch auf Sport und Sauna- oder Solariumbesuche müssen Sie in den ersten Tagen verzichten.

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