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Dehnungsstreifen

Ein Großteil der Bevölkerung ist von Dehnungsstreifen betroffen, die vor allem durch drastische Gewichtszunahme oder -abnahme entstehen. Diese Risse der Unterhaut sind vor allem ein kosmetisches Problem, mit dem viele unserer Patienten kämpfen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit denen sich Dehnungsstreifen mehr oder weniger vollständig und dauerhaft entfernen lassen. Vor allem die moderne Lasertechnologie hat sich als effektive Behandlungsmethode erwiesen, mit der sich langfristig ästhetisch schöne Ergebnisse erzielen lassen. Gerne informieren wir Sie in unserem Kompetenzzentrum in Wien über den genauen Ablauf einer Laserbehandlung zum Dehnungsstreifen entfernen und sinnvolle Alternativen.

FAKTEN ZU DEHNUNGSSTREIFEN

• DAUER: 15-60 Minuten
• AUSFALLZEIT: Keine
• SCHMERZEN: Kaum
• RISIKEN: Rötungen, Schwellungen, Krustenbildung
• KOSTEN: ab € 150,-

Was sind Dehnungsstreifen?

Durch eine starke Dehnung des Gewebes entstehen Dehnungsstreifen. Dabei handelt es sich um Risse der Unterhaut. Sie werden auch als „Striae cutis atrophica“ oder „Striae cutis distensae“ bezeichnet. Abhängig von der Ursache dieser Risse unterscheiden wir noch weitere Untergruppen der Dehnungsstreifen. Primär handelt es sich dabei um ein kosmetisches Problem und geht auch mit keinerlei anderen Beschwerden oder Symptomen einher. In der Regel äußern sich Dehnungsstreifen zu Beginn durch einen rötlichen bis bläulichen Farbton, verlieren aber im Laufe der Zeit an Farbe. Dann treten sie als streifenförmige, helle Narben auf der Haut auf. In den meisten Fällen findet man sie an Oberschenkeln, Po, Brust, Beine und Bauch, sie können aber auch am Rücken oder an den Armen erscheinen.

Wie entstehen Dehnungsstreifen?

Dehnungsstreifen entstehen durch eine zu starke Dehnung des Bindegewebes, da die elastischen Fasern der Unterhaut reißen. Zu dieser Überdehnung kommt es dann, wenn in kurzer Zeit eine große Menge an Gewicht zugenommen oder auch verloren wird. Typische Beispiele für Ursachen der raschen Gewichtszunahmen sind Adipositas mit gestörter Hormonproduktion, starker Muskelaufbau durch Bodybuilding, rasche Fettzunahme oder auch eine Schwangerschaft. Bei Jugendlichen können Dehnungsstreifen auch in der Pubertät entstehen, wenn sich der Körper rasch verändert. Die Haut ist für das schnelle Größenwachstum nicht elastisch genug, was die Haut zum Einreißen bringt. Auch Brustvergrößerungen können Dehnungsstreifen zur Folge haben, da die Haut plötzlich stark strapaziert wird.

Was muss ich vor dem Dehnungsstreifen entfernen beachten?

Wir führen mit unseren Patienten vor jeder Behandlung ein persönliches Beratungsgespräch, der Raum für die Wünsche, Bedürfnisse und Erwartungen des Patienten hat. Wir informieren Sie über die Behandlungsmethoden, die Möglichkeiten und Grenzen der einzelnen Behandlungen, mögliche Nebenwirkungen und Risiken sowie die optimale Vor- und Nachsorge.

Vor Ihrer Behandlung bei AYA Aesthetics Wien dürfen Sie keine blutverdünnenden oder auch entzündungshemmenden Medikamente zu sich nehmen. Zusätzlich raten wir dringend davon ab, aggressive Peeling-Produkte oder Kortison-Präparate vor der Therapie zu verwenden. Vor einer Laserbehandlung ist es außerdem wichtig, dass Sie Ihre Haut in der Zeit vor der Behandlung vor starkem UV-Strahlung schützen und regelmäßig Sonnenschutz mit einem hohen Lichtschutzfaktor zu verwenden. Spezifische Informationen zur optimalen Vorsorge erhalten Sie von uns im Rahmen des Erstgesprächs, sobald wir uns gemeinsam für eine Behandlungsmethode entschieden haben.

Wie lassen sich Dehnungsstreifen entfernen?

Bei der Behandlung durch eine Lasertherapie verwenden wir einen Laser, dessen Strahl kleine Verletzungen der Haut verursacht. Diese ambulant durchgeführte Behandlung führt dazu, dass der Körper vermehrt Kollagen produziert, um die Wunden zu heilen. Kollagen besteht aus elastischen Fasern, die dazu führen, dass das Gewebe nach der Sitzung ebenmäßiger und weicher erscheint und die Dehnungsstreifen verblassen, da dadurch auch eine farbliche Anpassung des Gewebes erreicht wird. Auch wenn die Methode kaum mit Schmerzen verbunden ist, können wir auf Wunsch eine betäubende Salbe auftragen, um möglichen Begleiterscheinungen vorzubeugen. Durch diese Therapie wird zum einen die Sichtbarkeit der Streifen deutlich reduziert und zum anderen regeneriert sich das Gewebe.

Eine weitere Methode zur Reduktion von Dehnungsstreifen ist das sogenannte Microneedling. Hier nutzen wir ein spezielles Microneedling-Gerät, das mit feinen Nadeln besetzt ist, mit dem wir das Behandlungsareal bearbeiten. Der Körper versucht die dadurch entstehenden mikroskopisch kleinen Wunden zu schließen. Dafür bildet der Körper wieder vermehrt Kollagen, wodurch die Haut stabilisiert wird. Auf diese Methode setzen wir verstärkt, wenn es sich um ältere Dehnungsstreifen handelt. Auch wenn diese Art der Behandlung von Dehnungsstreifen schmerzhaft klingt, spüren Patienten in der Regel kaum bis keine Schmerzen, da die Nadeln derart fein sind, dass sie kaum bemerkt werden. Für den Fall, dass die Therapie dennoch Schmerzen verursacht, können wir auch hier mit einer betäubenden Salbe aushelfen.

Die Mesotherapie funktioniert im Vergleich zu den beschriebenen Methoden etwas anders. Von uns individuell zusammengesetzte Wirkstoffe werden mit feinen, kurzen Nadeln in die betroffene Haut injiziert. Welche Stoffe am besten für Sie geeignet sind, entscheiden wir im Rahmen des persönlichen Beratungsgesprächs. Da wir in unserem Kompetenzzentrum in Wien auch hier auf extrem feine Nadeln setzen, ist bei dieser Behandlung ebenfalls kaum mit Schmerzen zu rechnen. Dennoch besteht die Möglichkeit auf eine örtliche Betäubung. Dieser Prozess beinhaltet, wie auch die anderen Therapiemethoden, dass der Körper vermehrt Kollagen ausschüttet und so zu einer deutlichen Reduktion der Dehnungsstreifen führt. Das Gewebe wird elastischer und ebenmäßiger.

Wie lange dauert das Entfernen von Dehnungsstreifen?

Die Sitzungen an sich dauern, je nach Größe des zu behandelnden Areals, in der Regel nicht länger als 60 Minuten und werden ambulant durchgeführt. Das Körpergewebe benötigt einen gewissen Zeitraum, um sich zu regenerieren, weshalb das endgültige Ergebnis auch nicht direkt sichtbar ist. Dieser Zeitraum beträgt im Normalfall zwischen sechs und zwölf Monate. Generell benötigt es mehrere Sitzungen, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Erfahrungsgemäß sind zwischen vier und zehn Einheiten notwendig, die mit einem Abstand von zwei bis vier Wochen durchgeführt werden sollten. Dies hängt allerdings stark von der Größe und Anzahl der Dehnungsstreifen ab.

Mit welchen Ergebnissen kann ich bei der Behandlung von Dehnungsstreifen rechnen?

Die Behandlung von Dehnungsstreifen führt zu einer deutlich sichtbaren Minderung ihrer Ausprägung. Dazu kommt, dass das betroffene Gewebe elastischer wird und die Möglichkeit hat, sich zu regenerieren. Durch die Behandlung passt sich die Haut auch farblich wieder an, was wiederum zu einer verminderten Erkennbarkeit der Risse führt. Wenn die Patienten sich selbst nicht dem Risiko aussetzen, erneute Dehnungsstreifen zu bekommen, sind die Ergebnisse auch von Dauer.

Der gesamte Erneuerungsprozess kann bis zu zwölf Monaten dauern. Erst nach dieser Zeit können die Patienten das endgültige Ergebnis sehen. Dazu kommt, dass es sich bei unseren Behandlungsmethoden in Wien um sanfte Therapien handelt, weswegen mehrere Behandlungen erforderlich sind.

Welche Nebenwirkungen können beim Entfernen von Dehnungsstreifen auftreten?

In der Regel sind die Methoden zur Behandlung von Dehnungsstreifen äußerst harmlos und zeigen kaum Nebenwirkungen. Die Therapien gelten als risikoarm und bei der korrekten Durchführung ist die Wahrscheinlichkeit auf Komplikationen äußerst gering. Durch die Möglichkeit auf eine Betäubung der betroffenen Körperstellen mit einer speziellen Salbe ist auch die eigentliche Behandlung nur mit minimalen Schmerzen verbunden.

Nach der Behandlung kann es zu ein paar Erscheinungen kommen, die jedoch völlig normal sind und innerhalb weniger Tage abklingen. Dazu zählt die Rötung und Schwellung der betroffenen Haut, Hitzegefühl, Verfärbungen und eventuelle Krustenbildung.

Worauf muss ich nach der Behandlung von Dehnungsstreifen achten?

Nach einigen Tagen beginnt die Neubildung der Hautsubstanz. Dabei kann das behandelte Areal schuppig werden und auch verstärkt empfindlich sein. Wir raten nach einer Behandlung dringend davon ab, das behandelte Gewebe direktem Sonnenlicht auszusetzen. Auch auf Sport und Sauna- oder Solariumbesuche müssen Sie in den ersten Tagen verzichten.

Was kostet das Entfernen von Dehnungsstreifen?

Die Kosten der Behandlung hängen davon ab, für welche Methode sich unsere Patienten entscheiden und wie stark die Dehnungsstreifen ausgeprägt sind. Wir stellen Ihnen im Rahmen des gemeinsamen Beratungsgesprächs gerne einen Kostenvoranschlag zusammen.

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